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                                                                Erdnister


  Etwa 75% unserer einheimischen Wildbienen-Arten leben im Erdboden. Sie sind somit die größte Gruppe der Wildbienen.
Magere, leicht oder gar nicht bewachsene Böden sind der natürliche Nist- und Lebensraum.
Oft besiedeln sie auch Wege, Pfade, Fugen zwischen Pflasterstei-
ner, Sandkästen und andere Sandflächen.

Im Garten hebt man einfach den Mutterboden etwa 50cm tief aus und füllt lehmigen, ungewaschenen Sand oder sandige bis leicht lehmhaltige Erde ein (Sandarium).

Möglich ist auch die Anlage als Hochbeet oder die Nutzung eines ausgedienten Sandkastens.

Wildbienen bevorzugen dafür sonnige Lagen.



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Die Weibchen graben sich selbst einen Nistgang in die Erde.
Gut zu erkennen sind die kleinen Löcher mit den "Abraumhäufchen".

Diese Gänge sind wenige Zentimeter bis zu einem halben Meter tief.

Die Zellwände bauen und befestigen sie mit Erde, Blattstückchen (Blatt-schneiderbiene) oder mit Körpersekre-ten (z.B. Seidenbienen).
   
 



 

     Typische Vertreter in Siedlungsgebieten und Gärten

 

Sandbienen   Pelzbienen  Seidenbienen  Furchenbienen
       

 

 

 

 

 

 

 

 

 


  
     Nahrungsgrundlage 

  Neben einem artgerechten Lebensraum brauchen die Wildbienen ihre natürliche Nahrung. Pflanzen Sie deshalb ganz bewusst insektenfreundliche und artspezifische Blumen, Stauden, Sträucher und Bäume.

Für die Erdnister eignen sich hier:   Weiden, Zaunrübe, Glockenblumen, Knautie, Korbblütler, Efeu, Luzerne,    
                                                         Blutweiderich, Beeren, Wicken, Rotklee, Mohn ...