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                                                        Markstängel-Bewohner


  Markstängel-Bewohner leben und nisten, wie der Name schon sagt, in markhaltigen Stängeln abgestorbener Pflanzen, z.B.
Himbeeren, Brombeeren, Königskerzen, Rosen, Disteln, Holunder o.ä.

Diesen Arten zu helfen, ist ziemlich einfach. Im Herbst schneidet man die Stängel auf 50-60cm Länge und steckt sie in die Erde.

Man kann sie auch am Zaun oder an Bäumen befestigen. Der Standort sollte sonnig sein.
Die Bienen lieben und brauchen die Morgensonne, um ihren Körper aufzuwärmen und in Schwung zu kommen.

 



    Die Weibchen leben allein (solitär) und nagen sich einen Nistgang ins offen liegende Mark. Andere Arten nagen sich seitlich durch den Stängel ins Mark.

Dort legen sie Brutkammern an, die senkrecht stehen. Diese bauen sie aus Pflanzenmörtel, Körpersegreten oder dem abgenagten Mark.

Bei Regen verschließen die Bienen den Nistein-gang mit ihrem eigenen Körper.

Im nächsten Jahr können die entstandenen Hohlräume von Hohlraum-Bewohnern genutzt werden.
 


 

     Typische Vertreter in Siedlungsgebieten und in meinem Garten

 

     

Lehmwespe
 

Stängel-Mauerbiene

 

  
     Nahrungsgrundlage 

  Viele Markstängel-Bewohner sind auf eine oder wenige Pflanzen (Blüten) spezialisiert. Pflanzt man diese Arten bewusst, dann bietet man den Bienen die Nahrungsgrundlage und einen Lebensraum.


Für die Markstängel-Bewohner eignen sich:   Schmetterlingsblütler, Glockenblumen, Korbblütler, Doldenblütler, Nelken,
                                                                        Reseda, Natternkopf, Flockenblumen und Lauchgewächse